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VLI-Gestalt-Coaching®: Methode
 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erforschte ein junger Osteopath aus dem mittleren Westen der USA, Dr. William G. Sutherland, die Schädelknochenstrukturen und -funktionen. Er interessierte sich besonders für den Sinn der Schädelnähte, welche die einzelnen Schädelknochen miteinander verbinden. Er vertrat - im Gegensatz zur traditionellen Medizin - die Auffassung, dass das weiche, verbindende Material der Nähte die Bewegung und Angleichung der Knochen untereinander zulässt. Ihm gelang es zu beweisen, dass der Schädel so beweglich ist, dass er auf unterschiedliche Druckausübung reagieren kann. An den Schädelknochen und entlang der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein ertastete er eine subtile rhythmische Bewegung. Dieser Rhythmus war weder deckungsgleich mit dem des Herzschlages noch mit dem der Atmung.

In Eigenexperimenten fand er heraus, dass er zur Linderung von Funktionsstörungen beitragen konnte, wenn äußerer Druck in Übereinstimmung mit dem natürlichen Rhythmus der Schädelknochen gebracht wurde. Die therapeutische Umsetzung seiner Forschungsergebnisse wurde jedoch lange Zeit nur von wenigen Osteopathen akzeptiert.

In den siebziger Jahren befasste sich Dr. John E. Upledger intensiv mit dem CranioSacralRhythmus. An derselben medizinischen Hochschule, die auch Dr. Sutherland besuchte, erlernte er osteopathische Techniken.

Einige Jahre später, als Dr. Upledger in Florida bereits als niedergelassener Arzt und Osteopath praktizierte, assistierte er einem Neurologen bei einer Operation. Dabei sah er zum ersten Mal die rhythmische Bewegung des Gewebes, welches das Rückenmark umschloss. Mit neuem Interesse widmete er sich den Arbeiten von Sutherland und wurde an die Michigan State University berufen, um auf diesem Gebiet weiter zu forschen und seine Theorien wissenschaftlich zu belegen.

Zusammen mit dem israelischen Arzt Dr. Zvi Karni gelang es ihm, einen eindeutigen und auch messbaren Zusammenhang von elektrischen Strömen und der Diagnose, Behandlung und Auflösung körperlicher Symptome nachzuweisen. Seine ursprünglich rein intuitiven Behandlungsmethoden konnten somit auf ein theoretisches Fundament gestellt werden.

 
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